So hat das Internet unsere Welt verändert: 36 Fakten

Ein Sommertag im Jahre 1991 markiert die Geburtsstunde des Internet. Diese Technologie, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, verändert unser Leben auf verschiedene Weise, oftmals, ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen. Anhand von 36 Dingen wird diese Veränderung unserer Alltagswelt im Folgenden beschrieben – ohne hierbei einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben.

1. Persönliche Grüße landen im digitalen Postkasten
Handschriftlich verfasste Briefe oder Postkarten stellen heutzutage eine Rarität dar. Persönliche Grüße lassen sich dank E-Mail oder Messenger-Dienst bequemer verschicken und erreichen schneller den gewünschten Adressaten.

2. Lieblingsfilm jederzeit verfügbar
Ein schöner Filmabend lässt sich aufgrund der ständigen Verfügbarkeit im Netz auch erleben, ohne dass der Gang in die Videothek erforderlich ist. Wobei zu bezweifeln ist, dass es letztere überhaupt noch gibt.

3. Online flirten
Dank zahlreicher Online-Datingportale werden andere Flirtwillige viel schneller gefunden, als es im realen Leben der Fall ist. Zwar ist man auch online nicht vor einem Korb gefeit, doch ist das weniger peinlich als wenn man dem Anderen direkt gegenübersteht.

4. Sein eigener Arzt sein
Im Falle eines Wehwehchens lässt sich eine erste Diagnose bereits im Internet stellen. Den Gang zum erfahrenen Mediziner sollte diese Vorab-Recherche allerdings nicht ersetzen.

5. Betreten der Bankfiliale überflüssig
Mithilfe des Online-Banking können ganz einfach per Smartphone Überweisungen getätigt und der Kontostand überprüft werden.

6. Wer schaut noch ins gedruckte Telefonbuch?
Zwar werden die klobigen Telefonbücher immer noch gedruckt, doch dürfte sich eine gesuchte Telefonnummer im Internet viel schneller finden lassen als über das Blättern in dem hunderte von Seiten starken Nummernverzeichnis.

7. Multitasking
Bereits vor dem Internet gab es natürlich Multitasking, doch infolge dieser Technologie „vernetzen“ sich unsere Gehirne zunehmend, sodass wir tausende Dinge gleichzeitig erledigen. Dies bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass wir dadurch produktiver werden, wie Neurologen herausgefunden haben.

8. Vielfalt an sozialen Kontakten
Während sich soziale Kontakte vor der Zeit des Internets meist auf die lokale oder regionale Ebene beschränkten, erweitert sich der Freundeskreis durch soziale Netzwerke wie Facebook nicht selten international. Inwiefern diese zwischenmenschlichen Beziehungen intensiv gepflegt werden, ist eine andere Frage.

9. Keine Vergeudung von Zeit mehr
Vorbei ist die Zeit, in der die kostbare Lebenszeit einfach so verstrich, während man an der langen Schlange an der Supermarktkasse stand oder auf den Zug wartete. Mit dem Smartphone können wir diese Zeit nun nutzen, um mit Freunden zu chatten, die an anderen Supermarktkassen warten, statt sich mit den Mitmenschen zu unterhalten, die direkt neben uns stehen.

10. Bequem online shoppen
Stressfreier als das Einkaufen in mitunter von Menschen verstopften Boutiquen ist das Shoppen im Netz. Mit wenigen Klicks ist das Lieblingsprodukt bestellt und lässt sich bei Nichtgefallen einfach wieder zurückschicken.

11. Politischer Wahlkampf im Netz
Viele Wähler informieren sich im Internet über das politische Geschehen und tauschen sich untereinander aus. Stehen Wahlen an, hat dieser Gedankenaustausch im Netz Einfluss auf den Wahlkampf.

12. Jeder kann eine Berühmtheit sein
Mit einem besonders verrückten Verhalten lässt sich schnell die Aufmerksamkeit der Welt gewinnen. Einfach ein Video auf die entsprechende Internetseite hochladen, und im Handumdrehen wandert es rund um den Globus.

13. Hotel testen von Zuhause aus
Informationen über Erfahrungen anderer Menschen in Hotels oder Restaurants lassen sich leicht von der heimischen Couch aus einholen. Bewertungen über den jeweiligen Service machen es möglich.

14. Unbegrenztes Wissen verfügbar
Im Internet finden sich Antworten auf fast jede Frage. Das Blättern in Lexika oder die möglicherweise peinliche Frage an den Mitmenschen werden dadurch vermieden.

15. Was ist echt?
Zwischen Wirklichkeit und Fiktion ist bei vielen im Netz veröffentlichten Fotos und Videos nicht mehr so einfach zu unterscheiden.

16. Zu viel Internet
Wir registrieren kaum, wie viel Zeit wir in der virtuellen Welt verbringen.

17. Flucht ins Netz
Persönliche oder gesellschaftliche Krisen lassen uns in die „entspannte“ Welt des Internets flüchten.

18. Privatsphäre adé
Wer glaubt, trotz Bemühungen um Anonymität im Netz unsichtbar zu sein, ist naiv.

19. Vermeiden lästiger Anrufe
Statt eines unbequemen und zeitfressenden Telefonats kann die Kommunikation auch per SMS oder WhatsApp erfolgen.

20. Essen auf Rädern
Per Mausklick oder Anruf ist die Pizza bestellt. Nun muss sie nur noch vom Boten entgegengenommen werden.

21. Verlust von Druckerzeugnissen
Enzyklopädien werden von stets aktualisierten Einträgen auf Wikipedia abgelöst.

22. Klassentreffen überflüssig
Alle interessanten Informationen über die Klassenkameraden lassen sich einfach im Netz in Erfahrung bringen.

23. Rezepte aus dem Netz
Statt im Kochbuch zu blättern, können Rezepte leicht im Internet gefunden werden.

24. Recht auf Information
Dank des Internets stehen Informationen allen Menschen zur Verfügung.

25. Nacktaufnahmen
Dem Ruf einer Person ist durch Nacktfotos schnell geschadet.

26. Zeitungen überflüssig
Seit Mitte der 1990er nimmt das Interesse an Zeitungen in Druckform ab, da sich Informationen über Sport und Wetter schnell im Internet finden lassen.

27. Kein Nummern-Gedächtnis
Vielfach wird die Telefonnummer der Eltern oder der besten Freunde vergessen.

28. Aussterben von Sprachen
Nur 5 % der weltweit 7.700 existierenden Sprachen haben es ins Internet geschafft. Der Rest droht auszusterben.

29. Schlafmangel
Forscher fanden heraus, dass Internetnutzung vielfach zu Schlafmangel führt.

30. Ersatz anderer Aktivitäten
Das Internet verleitet dazu, Aktivitäten im Haushalt, Bildung oder Reisen zu vernachlässigen.

31. Weniger Gesellschaft
Internetnutzung führt zu weniger Sozialfähigkeit, zwischenmenschlichem Vergnügen und Entspannung.

32. Armbanduhr überflüssig
Armbanduhren sind nicht mehr als ein Modeartikel.

33. Musikgeschäfte als Relikte der Vergangenheit
Das Hören analoger Musik-Formate wird durch Internet-Musik ersetzt.

34. Fremdschämen
Reality-Formate im Internet begeistern ein großes Publikum.

35. Keine Zufallsentdeckungen
Im Netz lässt sich alles Wissenswerte vorab in Erfahrung bringen, sodass zufällige Entdeckungen ausbleiben.

36. Spaßige Unterhaltung
Lustige Tiervideos sorgen für tägliches Schmunzeln.

2 Gedanken zu „So hat das Internet unsere Welt verändert: 36 Fakten

  • 01/19/2018 um 12:09
    Permalink

    Wow, krasse Liste mit toller Übersicht. Danke dafür! Schon komisch wie sich das alles so gewandelt hat.

    Antwort
    • 01/19/2018 um 18:11
      Permalink

      Hallo Manuela,

      ja war auch ganz schön viel Aufwand hehe. Danke für deinen Kommentar, schön dass dir die Liste gefällt.

      Antwort

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