Auf diese 7 Weisen werden Computer unser Leben verändern

Bei einer öffentlichen Vorlesung an der Fakultät für Management der LSE (London School of Economics and Political Science) teilte Google Boss Eric Schmidt seine Zukunftsvisionen.

Am Freitagabend tummelten sich im alten Theater der LSE Studenten, Wissenschaftler und einige der britischen Computerpioniere, um sich Eric Schmidt`s Prognosen und Meinungen über die Zukunft der Computertechnologie anzuhören.

Im Gespräch mit Professor Chrisanthi Avgerou, dem Vorstandsvorsitzenden von Alphabet, der Tochterfirma von Google wurde über den Fortschritt der Informatikausbildung diskutiert. Aber auch digitale Möglichkeiten und Kenntnisse, die mit neuen Innovationen im Bereich maschineller Lernverfahren einhergehen, kamen zur Sprache.

Hier sind einige seiner Gedanken, wie Computertechnologie unser Leben verändern wird.

1.) Bessere Bildung
Obwohl Informatik in der Bildung schon weitestgehend zur Anwendung kommt, malt sich Schmidt einen neuen Weg aus, wie Computer die Bildung noch weiter verbessern können. Da sich jeder Mensch auf eine andere Art und Weise Wissen aneignet, schlägt er vor, zu beobachten, auf welchen Wegen Studenten lernen. Dies wird Lehrern die Möglichkeit geben, die erfolgreichsten Lernmethoden herauszufiltern, um deren eigene Modelle dahingehend anzupassen.

2.) Veränderung der Arbeitsbedingungen
Die Angst, Arbeitsplätze aufgrund dem Aufkommen neuester Technologien zu verlieren, ist nicht neu. Allerdings läuft die Automatisierung vieler Prozesse um einiges schneller ab als zuvor. Automatisierungsprozesse gestalten das Arbeitsumfeld jedoch lediglich um und werden in einigen Jahren grundlegende Veränderungen mit sich bringen. Schmidt prognostiziert nicht, dass Roboter menschliche Arbeitskräfte ersetzen. Er sieht viel eher eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter am Arbeitsplatz. Sich ständig wiederholende und profane Aufgaben werden automatisiert und geben menschlichen Arbeitskräften die Möglichkeit, sich auf kreative und interessante Tätigkeiten zu besinnen. Schmidt sieht Roboter also eher als Werkzeug, um Leistung und Produktivität zu verbessern und langweilige Aufgaben aus dem Arbeitsalltag zu eliminieren, die den Kopf zermatten und mit denen sich viele Arbeiter jeden Tag abgeben müssen.

Ein Leben ohne PC ist mittlerweile undenkbar. Wie weit wird es noch gehen am Arbeitsplatz?

3.) Mehr Unternehmer
Schmidt ist überzeugt davon, dass es auf der Welt mehr Unternehmer geben muss und ruft deswegen Regierungen und Universitäten dazu auf, unternehmerisches Denken und neue Ideen zu fördern. Er glaubt fest daran, dass unternehmerisches Denken und Handeln das nächste Jahrzehnt prägen wird. Dabei werden Unternehmer nicht nur unsere Wirtschaft vorantreiben, sondern ebenso dazu beitragen, einige der größten Menschheitsprobleme zu lösen.

4.) Mehr Vorteile für die Menschen
Schmidt glaubte schon sehr früh daran, dass technologischer Fortschritt mehr Vorteile für die Menschheit bringen wird, nämlich den Zugang zu besseren Produkten, Dienstleistungen und Informationen. Er ist fest davon überzeugt, dass Computertechnologie den Lebensstandard und die Möglichkeiten der Menschen verbessern wird. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, ob die Sucht nach Technik uns wirklich glücklicher macht, wenn man bedenkt, dass 97% der Menschen neben ihren Smartphones schlafen und den Touchscreen durchschnittlich 1500 mal (!) in der Woche berühren.

5.) Globale Herausforderungen meistern
Der Google Boss ist der Meinung, dass die Kreativität und der Fortschritt der Menschen den eigentlichen Anwendungsmöglichkeiten von Computertechnologie im Wege stehen. Er prognostiziert, dass Technologien dabei helfen könnten, die Energieeffizienz zu erhöhen und damit den Klimawandel zu bekämpfen. Auch im Gesundheitswesen sieht er den positiven Einfluss von Technologien, da diese dazu beitragen könne, die Ressourcen für ein besseres Gesundheitswesen zu ermöglichen und Roboter in der medizinischen Forschung anzuwenden.

6.) Digitalisierung
Laut Schmidt kann es sich niemand leisten, seine Dienstleistungen nicht zu digitalisieren. Wenn es darum geht, jeden einzelnen Schritt am Tag zu digitalisieren, ist es nach Schmidt nicht mehr die Frage, ob wir dies brauchen, sondern wie wir dies erreichen. Er glaubt, dass Digitalisierung der einzige Weg ist, der die Welt vorwärts bringt und dafür braucht es einen genauen Plan. Unabhängig davon, ob es sich um Geschäftliches oder Regierungsangelegenheiten handelt.

7.) Maschinen bringen sich selbst etwas bei

Wird künstliche Intelligenz irgendwann Überhand nehmen?

Die letzten fünf Jahre war die Zeit mobiler Endgeräte. Die nächste Generation ist laut Schmidt eine Zeit, in der man von Maschinen lernen wird, sowie die Nutzung der künstlichen Intelligenz, um Smartphones noch smarter zu machen. Anstatt den Computer zu programmieren, bringt man dem Computer bei, etwas zu lernen und das zu tun, was man von ihm möchte. Geräte intelligenter zu machen ist der Schlüssel und dies wird in der Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Schmidt macht dies anschaulich, indem er erklärt, dass Smartphones ein immer wichtiger werdendes Werkzeug in allen beruflichen Bereichen werden, sogar für Krankenschwestern des National Health Services (NHS).

 

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